The Metropolitan Museum of Art, Lizenz: CC0 1.0

Hure oder Heilige? Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen



Mit der Ausnahme weniger, sagenumwobener Namen von Malerinnen aus der Antike sind uns bis zur Renaissance keine Künstlerinnen bekannt. Dies mag auch daran liegen, dass Frauen in früheren Jahrhunderten keine entsprechende Ausbildung bekamen und auch bei natürlicher Begabung nur im privaten Rahmen und anonym, etwa in einem Kloster, künstlerisch aktiv sein durften. Mit der Neuzeit eröffnen sich kreativen Frauen zuvor unerhörte Möglichkeiten, als Malerinnen, Grafikerinnen oder Bildhauerinnen tätig zu werden, wenngleich sie ihre Werke anfangs nicht signieren dürfen. Ab dem 16. Jahrhundert sind immer mehr Künstlerinnen mindestens so gefragt wie ihre männlichen Kollegen, ja sie konkurrieren mit diesen u. a. als offizielle Portraitistinnen an verschiedenen königlichen Höfen in ganz Europa. Während alte Vorurteile noch sehr lange auf beruflich erfolgreichen Frauen lasten, genießen andere bereits zu Lebzeiten einen glänzenden Ruf und manche werden nach ihrem Tod sogar heiliggesprochen. Über die widersprüchliche und wenig bekannte Geschichte bildender Künstlerinnen vom 15. bis zum 20. Jahrhundert informiert diese reich illustrierte Präsentation mit historischen Hintergrundinformationen und detaillierten Profilen exemplarischer Persönlichkeiten.
1 Abend, 07.03.2018
Mittwoch, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Donatella Chiancone-Schneider
G20400
vhs Winnenden, Vortragssaal, EG, Marktstraße 47, 71364 Winnenden
Eintritt:
8,00
, ermäßigt 6,00 €, Abendkasse

 
  1. vhs Winnenden

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    71364 Winnenden

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