Foto: Rainer Kwiotek

Porsche - vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke


Lesung

1931 gründete Ferdinand Porsche sein „Konstruktionsbüro“. Der innovationsfreudige Techniker – zuvor Konstrukteur von Elektromobilen und Rennwagen sowie Chefentwickler von Daimler-Benz – sollte bis zu seinem Tod 1951 die Grundlagen für das spätere Weltunternehmen legen.
Wolfram Pyta erzählt die Geschichte des Unternehmens in diesen turbulenten Anfangsjahren: von der Entstehung des Volkswagens über die Umstellung auf Kriegswirtschaft unter den Nationalsozialisten und die Entwicklung von Kampfpanzern bis hin zur Etablierung der Automobilmarke, die Porsches Namen trägt eine faszinierende Darstellung, die Unternehmens-, Automobil- und Zeitgeschichte miteinander verknüpft.
Wolfram Pyta, einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker, hat sich in einem
Forschungsprojekt der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Vorgeschichte und Anfangsjahre des Unternehmens gewidmet. Seit 2014 unterstützt die Porsche AG Pytas unabhängiges Forschungsprojekt. Auf Grundlage dieser Forschungen und bis dato unbekannter Archivdokumente gelingt es dem Autor in seinem Buch, wirtschafts-, sport- und politikhistorische Aspekte zu einer zeitgeschichtlichen Gesamtschau zu vereinen. Es wird deutlich, wohin die kreative Dynamik der Gründerjahre unter den Nationalsozialisten führte, weshalb der Neuanfang nach dem Krieg ohne den Gründer gelingen musste und wie aus dem Konstruktionsbüro von einst schließlich das Weltunternehmen hervorging. Die Geschichte einer deutschen Wirtschaftsinstitution, die so noch nicht erzählt wurde.

Wolfram Pyta, geboren 1960 in Dortmund, leitet als Universitätsprofessor die Abteilung für
Neuere Geschichte am Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie die Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte. 2007 erschien bei Siedler seine vielgelobte Biographie „Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler“, 2015 folgte „Hitler. Der Künstler als Politiker“.
Nils Havemann, geboren 1966, studierte Geschichte, Romanistik und Politische Wissenschaften in Bonn, Paris und Salamanca. Er wurde 1996 an der Universität Bonn promiviert. Heute ist er am Historischen Institut der Universität Stuttgart tätig. Veröffentlichungen u.a. „Fußball unter Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz“ und zuletzt bei Siedler „Samstags um halb vier. Die Geschichte der Fußball-Bundesliga“ (2013).
Jutta Braun, geboren 1967, studierte Zeitgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde 1999 mit einer Arbeit zur politischen Justiz in der DDR promoviert. Sie forscht am Zentrum für Zeithistorische Forschung zur friedlichen Revolution in Potsdam und Brandenburg und ist seit 2004 Vorstand des Zentrums deutsche Sportgeschichte. 2009 erschien „Berlin 1936. Die Geschichte von Gretel Bergmann und Dora Ratjen“.
1 Abend, 23.01.2019
Mittwoch, 19:00 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Wolfram Pyta
H20224
Eintritt:
8,00
, ermäßigt 5,00 €

 
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