Futurismus und Faschismus


Italienische Kulturpolitik 1909-1945

1909 veröffentlichte Filippo Tommaso Marinetti im Pariser Figaro das „Futuristische Manifest“. Darin forderte er eine Abkehr von allen kulturellen und künstlerischen Traditionen zugunsten einer Verherrlichung der von Technik und Bewegung geprägten Gegenwart. Rasch schlossen sich bildende Künstler an, die eine höchst dynamische Bildsprache entwickelten. Diese prägte häufig auch die Kunst im Umfeld des sich nach dem Ersten Weltkrieg etablierenden Faschismus, der – anders als die Nationalsozialisten – in dieser spezifisch italienischen Moderne ein adäquates Ausdrucksmittel sah.
Der Vortrag verfolgt die zeitparallele, sich zeitweilig eng verzahnende Entwicklung von Futurismus und Faschismus vor dem Hintergrund internationaler künstlerischer und politischer Rahmenbedingungen.
1 Abend, 25.03.2019
Montag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Markus Golser M. A.
J20402
vhs Winnenden, Vortragssaal, EG, Marktstraße 47, 71364 Winnenden
Eintritt:
8,00
, ermäßigt 6,00 €, Abendkasse
Gebühr ermäßigt: 6,00 €

 
  1. vhs Winnenden

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    71364 Winnenden

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